Pilates-Prinzipien

• Konzentration
Während der Übung darf die Aufmerksamkeit für den eigenen Körper und die auszuführende Übung nie nachlassen. So lassen sich Fehler vermeiden.

• Kontrolle
Im Sinne von Pilates ist damit die Kontrolle über den Körper und den Geist gemeint. Jede Übung soll mental gesteuert, geplant und dann in jeder Bewegungsphase kontrolliert und präzise ausgeführt werden. Die Selbstkontrolle erfolgt nicht durch Spiegel oder Nachahmung sondern über das eigene Körperempfinden, das auf diese Weise besonders geschult wird.

• Zentrierung
Die Körpermitte, das so genannte Powerhouse, ist Ausgangspunkt für jede Bewegung. – Als Powerhouse wird der Bereich um den Bauchnabel herum bezeichnet, nach oben begrenzt durch die unteren Rippen und nach unten durch den Beckenboden. Zu den beanspruchten Muskeln zählen vor allem die tief liegende quere Bauchmuskulatur, die tiefen Rückenstrecker und die Beckenbodenmuskeln. Jede Übung beginnt zunächst damit, das Powerhouse zu aktivieren und den Körper zu zentrieren. Bei jeder Übung wird immer zum Zentrum und zur Mittellinie hin gearbeitet. Die Spannung im Powerhouse bleibt während der gesamten Übung erhalten.

• Fluss
Sämtliche Übungen, jedoch auch die Übergänge zu der nächsten Übung, werden mit fließenden Bewegungsabläufen in einem gleichmäßigen Tempo gestaltet. Dies stellt besonders hohe Anforderungen an die Bewegungskoordination.

• Präzision
Jedes einzelne Detail einer Übung ist wichtig.

• Atmung
Die Atmung sollte immer frei fließen wobei der Fokus auf der Ausatmung liegt.

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